Der Verein Weg der Hoffnung e.V. (Umut Yolu), der sich für krebskranke Kinder und ihre Familien einsetzt, feierte sein 25-jähriges Bestehen mit einer besonderen Veranstaltung in Oberhausen. Die Jubiläumsfeier fand am Sonntag, dem 11. Oktober 2026, in der Atrium Eventlocation (Wehrstraße 1, 46047 Oberhausen) statt. Der Einlass begann um 15:00 Uhr. Im Mittelpunkt der Feier standen 25 Jahre Zusammenhalt, Solidarität und Hoffnung.
Eine der bewegendsten Reden des Abends hielt Gabi. Sie erinnerte an die Gründungsgeschichte des Vereins, das Engagement für Kinder und ihre Familien sowie den unermüdlichen Einsatz von Aynur Çelikdöven, einer der Mitbegründerinnen des Vereins. Ein besonderer Moment war die Würdigung ihrer langjährigen Arbeit mit einem Ehrenpokal.
Aus dem Schmerz einer Mutter entstand ein Weg der Hoffnung
In ihrer Rede blickte Gabi auf die Anfänge des Vereins zurück. Sie erinnerte daran, dass die Geschichte von Weg der Hoffnung im Jahr 2000 begann. Nach dem tragischen Verlust ihres Sohnes entwickelte Aynur Çelikdöven aus ihrem eigenen Schmerz den Wunsch, anderen Familien in ähnlichen Situationen zu helfen.
„Was ist mit den anderen Familien? Wer hilft ihnen?“
Aus dieser Frage heraus gründete Aynur Çelikdöven im Jahr 2001 gemeinsam mit ihrem Mann Sefai und weiteren betroffenen Familien den Verein Weg der Hoffnung e.V.
Gabi erinnerte daran, dass es in den ersten Jahren weder ein eigenes Büro noch große Sponsoren oder regelmäßige Spenden gab. Vieles wurde von zu Hause aus organisiert. Trotz aller Schwierigkeiten hielten die Beteiligten an ihrem Ziel fest, krebskranke Kinder und ihre Familien zu unterstützen.
Heute ist Weg der Hoffnung zu einer großen Gemeinschaft mit zahlreichen Mitgliedern, Ehrenamtlichen und Unterstützern herangewachsen. Für viele Familien ist der Verein zu einem Ort geworden, an dem sie Hilfe, Verständnis und Zusammenhalt finden und wissen: „Wir sind nicht allein.“
Die Erinnerung an die verstorbenen Kinder bleibt lebendig
Ein besonders emotionaler Teil der Rede war den Kindern gewidmet, von denen der Verein im Laufe der vergangenen 25 Jahre Abschied nehmen musste.
Gabi erinnerte an die vielen Kinder, deren Lachen, Träume und persönliche Geschichten tiefe Spuren in den Herzen der Menschen hinterlassen haben. Sie sprach von den schönen gemeinsamen Momenten und von Kindern, die trotz ihrer Krankheit voller Lebensfreude waren.
Gleichzeitig betonte sie, dass der Verlust eines Kindes weit mehr bedeute als das Fehlen eines Namens im Vereinsleben. Mit jedem Abschied gehe auch ein Stück des eigenen Herzens verloren.
Die Erinnerung an diese Kinder werde im Herzen der Gemeinschaft weiterleben. Sie werden niemals vergessen.
Engelsgarten und gelebter Zusammenhalt unter Familien
Gabi ging auch auf die Projekte ein, die Weg der Hoffnung im Laufe der Jahre verwirklicht hat. Besonders hob sie den Engelsgarten hervor, einen Ort, an dem Familien zusammenkommen und Kinder spielen können, um ihre Sorgen zumindest für einen Moment hinter sich zu lassen.
Auch die regelmäßigen Elter


