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Verleihung des Bundesverdienstkreuzes am 10.09.2020 an Aynur Çelikdöven

10.09.2020 | 0 Comments
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Im Rahmen einer Feierstunde hat Oberbürgermeister Daniel Schranz der Oberhausenerin Aynur Celikdöven Vereinsvorsitzende vom Verein Weg der Hoffnung e.V. für ihr herausragendes soziales und ehrenamtliches Engagement das Bundesverdienstkreuz am Bande überreicht.
Bereits im Jahr 2017 wurde sie für ihr ehrenamtliches Engagement mit der Ehrennadel der Stadt Oberhausen ausgezeichnet.

Im Jahr 2001 gründete sie in Oberhausen den Verein ,,Weg der Hoffnung e.V.“ Selbsthilfeverein für krebskranke Kinder und Familienangehörige in NRW. Er verfolgt das Ziel, über Tumor- und Leukämieerkrankungen bei Kindern aufzuklären und betroffene Familien zu begleiten. Den Verein zeichnet seine multikulturelle Ausrichtung aus. Unter anderem informiert Weg der Hoffnung e.V. regelmäßig in Form von Vorträgen und Informationsveranstaltungen über aktuelle Entwicklungen der Krebsforschung, neue Behandlungsmethoden und Therapien, Früherkennungsmaßnahmen, Maßnahmen zur Familienunterstützung, Nachsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen sowie die Wichtigkeit der Typisierung.
Zugunsten der krebskranken Kinder und deren Familienangehörigen wurde in Oberhausen der Engelsgarten eingerichtet, der zu jeder Zeit und zu jedem Zweck den Betroffenen zur Verfügung steht. Der Engelsgarten hat bei den Betroffenen Familien eine sehr große Gewichtigkeit, und ist bis weit über die Ruhrgebietsgrenzen bekannt.

Ihre Worte bei der Verleihung waren:

Für mich ist die Ehrung weit mehr als eine Anerkennung nur meines persönlichen Wirkens. Ich sehe mich geehrt, gleichsam stellvertretend für alle, die in den vergangenen Jahrzehnten mit dazu beigetragen haben, dass ich heute diese Auszeichnung erhalten habe.

Es ist geschehen. Ich freue mich, dass ich für Sie alle offensichtlich etwas in den vergangenen Jahrzehnten positiv bewegen konnte. Ich bedanke mich herzlich.
Ehrenamt macht Arbeit, das Wissen wir alle. Ich habe, egal, welche meiner zahlreichen ehrenamtlichen und dienstlichen Tätigkeiten es auch waren, dieses gerne und mit innerer Überzeugung gemacht. Es bringt ja auch etwas, ein Ehrenamt zu haben. Kein Geld, aber dafür Erlebnisse, die man nicht missen möchte. Man wird von Menschen anerkannt, in deren Leben man eine Rolle spielt. Das macht froh.


Man weiß mehr von Menschen und kann etwas, was nicht jeder kann. Das macht selbstbewusst.
Das ist mehr als Geld wert, weil man diese Erfahrungen nicht kaufen kann. Dafür muss man sich und seine Zeit einsetzen, bereit sein, dazuzulernen, Geduld zu haben, Herausforderungen anzunehmen. Wer das einmal erlebt hat, weiß, dass man dabei nicht nur einen Weg zu anderen findet, sondern auch zu sich selbst. Ein Ehrenamt kann mehr Leben ins Leben bringen.

Deshalb mein Dank an die vielen Frauen und Männer, vom Verein Weg der Hoffnung e.V.
für ihre Hilfe, Unterstützung, Mitarbeit, ihr Zupacken und ihren Ratschlag, in den vielen Jahren unserer Zusammenarbeit. Ohne Sie stünde ich jetzt nicht hier. Sie alle haben Verdienst an dem Kreuz, das ich nun trage.

 

 

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